Heilverfahren

Therapieverfahren

Die naturheilkundlichen Therapieverfahren sind von gänzlich anderer Art, als man es von konventioneller ärztlicher Seite her gewöhnt ist. Sie versuchen den kranken Menschen durch die Förderung seiner Selbstheilungspotenziale zu helfen und unnötige Belastungen zu beseitigen.

 

Die Anregung und Förderung der Selbstheilungskräfte wird durch folgende grundlegende Maßnahmen erreicht:

- Entfernung der Belastungen
- Aufhebung von Selbstheilungsblockaden
- Stärkung der veranlagten Schwächen
- Förderung der Entgiftungsleistung
- Stärkung und/oder Harmonisierung des Abwehr- und Grundregulationssystems
- Stärkung und/oder Harmonisierung der Organsysteme

 

Da Krankheit - nach den Vorstellungen der Heilpraktiker - eine Eigenschaft des ganzen Menschen und nicht gedanklich isolierter Teilsysteme ist, wirken die speziellen Verfahren mit unterschiedlichen Schwerpunkten auf die ganzheitliche Verbundenheit von Körper, Seele und Geist des Menschen. Die nachfolgend beschriebenen Verfahren stellen nur eine Auswahl der heilpraktischen Therapieverfahren dar:

elemente

Aderlass

Der Aderlaß gehört zum uralten Therapiegut aller Kulturen. Der "große" Aderlaß verdünnt das Blut (bessere Fließeigenschaften), entstaut und reinigt das Blut von "schlechten Säften" (angehäufte Stoffwechselendprodukte). Der Stoffwechsel wird angeregt und die Sauerstoffversorgung der Gewebe und Organe verbessert. Sein Anwendungsbereich liegt vor allem bei "Füllezuständen", wie z.B. Kopfschmerzen. Schwindel, Bluthochdruck und Ohrensausen, aber auch Stoffwechselerkrankungen, wie z.B. Gicht und Hyperlipidämien, und Durchblutungsstörungen.

Akupressur

Die Akupressur ist die Stimulierung von Akupunkturpunkten durch unterschiedliche Drucktechniken.

Akupunktur

Nach den Vorstellungen der Traditionellen Chinesischen Medizin existieren ähnlich der Gefäß- und Nervenbahnen auch "Lebensenergiebahnen" im Menschen, die Meridiane genannt werden. Sie versorgen den Menschen mit Lebensenergie, wie die Flüsse ein Land mit dem lebensnotwendigen Wasser versorgen. Gesundheit bedeutet ungestörter Fluss dieser Lebensenergie. Krankheit bedeutet, dass der Fluss gestaut oder gestört ist. Der Lebensenergiefluss ist allerdings häufig schon gestört bevor Krankheiten manifest werden. Eine Störung des Lebensenergieflusses ist oft mit Schmerzen verbunden. Durch das Stechen von Nadeln in besondere Hautregionen (Akupunkturpunkte) oder andere Formen der Beeinflussung dieser Punkte (z.B. Massage) können die Stauungen beseitigt oder zumindest abgeschwächt werden, so dass die Lebensenergie wieder besser fließen kann. Die Akupunktur hat ihre eigenen energetischen Diagnosesysteme (z.B. Zungendiagnose, Pulsdiagnose). Die Meridiane werden aufgrund dieser energetischen Diagnose behandelt. Seit Jahrtausenden wird die Akupunktur in China angewendet. In Europa wird sie erst seit der Mitte des 20.Jahrhunderts vermehrt therapeutisch angewendet. Heute ist die Akupunktur zur Schmerzbehandlung sogar von der Weltgesundheitsorganisation anerkannt. Grundsätzlich kann diese Therapieform, zumindest ergänzend, bei jeder Krankheit eingesetzt werden. Traditionell wird die Akupunktur meistens mit der Pflanzenheilkunde kombiniert. Spezielle Formen der Akupunktur sind die Ohrakupunktur, die Elektroakupunktur, die Akupressur und die Akupunkt-Massage.

Akupunktur, Laser

Die Laserakupunktur ist die Stimulierung von Akupunkturpunkten mit Hilfe eines Softlasers.

Akupunkturmassage nach Penzel

Massageart auf der Basis der Akupunktur. Hierbei wird ein Metallstab unter leichtem Druck über die Meridiane geführt, um so eine Regulation des Energieflusses zu erzielen.

Allergiebehandlung

Die Allergie ist eine angeborene oder erworbene spezifische Änderung der Reaktionsfähigkeit des Immunsystems gegenüber körperfremden Substanzen, die als Allergen erkannt werden. Hierbei wird zwischen Inhalations,-Ingestions,- Kontakt,- und Injektionsallergenen unterschieden. Die naturheilkundliche Therapie ermöglicht durch gezielte Maßnahmen eine Umstimmung des Immunsystems, so dass die Reaktionsfähigkeit desselben wiederhergestellt wird.

Anthroposophische Medizin

Begründer Dr. Rudolf Steiner. Seine Ideen sind Grundlage der Waldorfpädagogik und der Heilpädagogik. Grundlage der anthroposophischen Medizin sind die vier „Wesensglieder“ des Menschen: physische Leib - Äther-/ Lebensleib - Astralleib und das - Ich

Astrologie

Astrologie ist die Lehre von der symbolischen Bedeutung der Himmelskörper für das Geschehen auf der Erde. Abgeleitet aus dem Griechischen, bedeutet astron gleich Stern und logos soviel wie Geist, Vernunft, Sinn, Lehre. Die Wirkungsweise der Astrologie lässt sich bis heute nicht naturwissenschaftlich erklären, sondern kann nur über persönliche Auseinandersetzung und eigenes Erleben nachvollzogen werden.

Augenakupunktur

Die Augenakupunktur wurde von Prof.Dr.John Boel zur Behandlung von chronischen Augenerkrankungen entwickelt. Diese Methode wurde erst mal 1986 in Deutschland vorgestellt. Er kombiniert mehrere Akupunktursysteme, dabei werden Akupunkturnadeln in Augennähe, an Händen, Knien und Füßen gesetzt. Sie ist eine schonende Therapie und stellt eine sinnvolle Ergänzung der schulmedizinischen Augenbehandlung dar. Zu Beginn der Behandlung werden täglich zwei Akupunktursitzungen im Abstand von mindestens einer Stunde durchgeführt. Eine Akupunktursitzung dauert etwas 30 Minuten. Die Diagnose und der Verlauf der Erkrankung sollten durch einen Augenarzt erfolgen.

Augendiagnose

siehe Irisdiagnose

Aus- und Ableitungsverfahren (Aschner-Verfahren)

Sie beruhen auf der Erkenntnis, dass Krankheiten über Ausscheidungen des Darmes,der Nieren oder der Haut ausgeleitet werden können. Grundlage dieser Erkenntnis ist die antike Säftelehre, die von dem Konstitutionstherapeuten Aschner übernommen wurde. Hierzu gehören das Schröpfen,das Baunscheidtieren,der Aderlaß und die Blutegeltherapie. Desweitern werden pflanzlich oder homöopatische Mittel gegeben, die den Körper entgiften und entsäuern sollen.

Ayuveda-Medizin

Sehr alte, aus Indien stammende Lehre, die der ganzheitlichen Körpertherapie zugeordnet wird. Versuch, die Harmonie zwischen Geist, Seele und Körper wiederherzustellen, um so eine Aktivierung der körpereigenen Selbstheilungskräfte zu ermöglichen.

Bachblütentherapie

Der englische Arzt Edward Bach (1886-1936 ), betrachtete sie als Erweiterung der klassischen Homöopathie. Die Bach-Blütentherapie ist eine Homöopathie-ähnliche Methode zur Behandlung und Mitbehandlung akuter und chron. psychosomatischer Krisen und Erkrankungen. Es handelt sich um die homöopathieartige Aufbereitung der wässrigen Auszüge von 38 Pflanzen verschiedener Blüten wildwachsender Pflanzen und Bäume, jedoch keine Gift- und Nahrungspflanzen.

Baunscheidtverfahren

Das Verfahren wurde im 19.Jahrhundert durch Karl Baunscheidt entwickelt, nachdem seine rheumatischen Gelenkbeschwerden durch einen Mückenstich auf das betreffende Gelenk erheblich gelindert wurden. Mit einem mit vielen Nadeln bestückten Instrument werden zahlreiche kleine Einstiche in die Haut vorgenommen und ein hautreizendes Öl auf diese Stellen aufgetragen. Mit den heute benutzten milden Reizölen bildet sich ein Ausschlag wie nach dem Hautkontakt mit Brennesseln (Juckreiz, Röte, Quaddeln). Die Durchblutung und der Lymphfluß in der Region wird verbessert. Stoffwechselendprodukte werden vermehrt abtransportiert und ausgeschieden, und das Abwehr- und Grundregulationssystem wird angeregt. U.a. lösen sich Verkrampfungszustände in Muskeln und Entzündungszustände am Bewegungssystem können positiv beeinflusst werden. Auch Erkrankungen innerer Organe, die entsprechenden Hautzonen zugeordnet werden (Reflexzonen), können auf diese Weise behandelt werden. Das Baunscheidtverfahren regt unspezifisch die regionalen Selbstheilungspotenziale (Selbstentgiftungspotenziale) mit systemischen Auswirkungen an. Ein typisches Naturheilverfahren: unspezifische Anregung von ineinander verschachtelten Regelkreisen.

Biochemie nach Schüssler

Die Biochemie nach Dr. Wilhelm Schüßler ist ein Spezialgebiet der Homöopathie. Schüßler nannte sie auch "abgekürzte homöopatische Therapie", weill er den schwierigen Weg der richtigen Arzneimittelfindung in der Homöopathie abkürzen wollte. Schüßler ging davon aus, dass Krankheiten auf der Grundlage gestörter biochemischer Prozesse entstehen. Ziel der Gabe von speziellen Salzen ist es, den Organismus zu reizen, die Selbstheilungskräfte zu aktivieren. Durch Verabreichung potenzierter Gaben (Globuli,Salben,Tabletten), die der Patient langsam im Mund zergehen lässt, sollen die Selbsheilungskräfte im Körber aktiviert werden.

Biofeldtest

Der Biofeldtest ist ein Testverfahren mit den Methoden der Radiästhesie (lat. radius, »Strahl«, griech. aisthanomai, »empfinden«).Er beruht auf einer Beobachtung von Curry, wonach von Menschen ein radiästhetisch messbares Feld ausgeht,das sich unter äußeren physikalischen Einwirkungen verändet. Er wird als Test- und Diagnoseverfahren eingesetzt.

Bioresonanz (z.B Mora, Bicom)

Jede organische aber auch anorganische Substanz sendet Informationen in Form von elektromagnetischen Frequenzmustern aus. Jede Substanz besteht somit aus Materie als auch aus Strahlung. Die Therapiewirkung geschieht durch eine optimale Resonanz der in den Organismus geleiteten Frequenzmuster mit den im Körper vorhandenen pathogenen Störfrequenzen. Durch teilweise oder völlige Neutralisierung von pathogenen Frequenzmustern wird die körpereigene Gegenregulation angeregt bzw. gefördert. Die Bioresonanztherapie aktiviert also die körpereigene Regulation und unterstützt so den Organismus, sich selbst wieder ins energetische Gleichgewicht zu bringen.

Blutgeltherapie

Auch die Blutegeltherapie ist ein Jahrtausende altes Heilverfahren. Der Blutegel, ein schwarz-bräunlicher, etwa 4 cm langer, wunderschöner blutsaugender Plattwurm, sondert beim Biss ein Sekret ab, u.a. mit dem Wirkstoff Hirudin, damit das Blut nicht gerinnt und das betreffende Tier oder der Mensch seinen Biss nicht bemerkt. Die primäre Wirkung der Blutegeltherapie ist eine antientzündliche, lokal und systemisch blutentstauende Wirkung. Diese Wirkung des Egelsekretes beruht auf dessen gerinnungshemmenden, blut- und lymphflussfördernden, bakterienhemmenden, schmerzhemmenden und krampfhemmenden Eigenschaften. Die Anwendung der Therapie bedarf Zeitaufwand und Geduld bei Heilpraktiker und Patient. Da die Tiere sehr geruchs- und temperaturempfindlich sind, bedarf das Anlegen der Tiere (der Biss) einiger Übung. Die Saugzeit beträgt etwa 15 Minuten bis eine Stunde. Die Nachblutung kann Tage dauern. Die Nachsorge der Wunde bedarf viel Aufmerksamkeit. Ein wichtiger Anwendungsbereich ist die akute und chronische Venenentzündung. Spannungsgefühl, Stauungserscheinungen und Druckschmerzhaftigkeit können positiv beeinflusst werden. Auch bei anderen Entzündungsprozessen, wie z.B. Hautfurunkeln oder akutem Gichtanfall, sowie bei Gelenkarthrosen, können Blutegel therapeutisch eingesetzt werden

Blutkristall-Analyse

Mit Hilfe dieser Untersungsmethode sollen Krank- heiten schon vor ihrem Ausbruch diagnostiziert und therapiert werden. Es erfolgt eine ganz normale Blutentnahme.Das Blut wird besonders aufbereitet und unter dem Mikroskop untersucht. Anstelle Blut kann auch Urin untersucht werden.

Bowen-Therapie

Die Bowen-Therapie ist eine seit mehr als 40 Jahren angewandte, aus Australien stammende alternative manuelle Heilmethode, die von Tom Bowen entwickelt wurde. Sie versucht, die Ursachen der Erkrankung zu behandeln und durch Aktivierung der Selbstheilungskräfte akute oder chronische Schmerzen zu beseitigen.

Cantharidenpflaster

Das Cantharidenpflaster enthält eine hautreizende Substanz aus der "Spanischen Fliege", einem Käfer. Es wird bis zu 24 Stunden auf der Haut über der erkrankten Region belassen, um eine mit Lymphflüssigkeit gefüllte Blase zu erzeugen. Das therapeutische Einsatzgebiet ähnelt dem des Baunscheidtverfahrens.

Cellsymbiosistherapie

Bei der Cellsymbiosistherapie richtet man den Therapieschwerpunkt auf die Zelle, da man davon ausgeht, dass Veränderungen der Zellstruktur, vor allem der Mikroorgane der Zellen, im Fachbegriff Mitochondrien genannt, Ursache vieler Erkrankungen darstellt. Die Mitochondrien beteiligen sich vor allem auch maßgeblich an der Zellatmung und sind dadurch besonders intensiv den sogenannten Radikalen, schädlichen Sauerstoffverbindungen, ausgesetzt. Die Cellsymbiosistherapie stellt ein difiziles System von Mikronährstoffen und anderen biologischen Aktivatoren dar, das unter konsequenter engmaschiger Beobachtung dazu beiträgt, Krankheiten zu lindern oder zu heilen und den Organismus zu kräftigen. Bisher beruft sich die Cellsymbiosistherapie ausschließlich auf die Erfahrungsheilkunde, von der Schulmedizin wird sie nicht anerkannt.

Chelat-Therapie

Die Chelat-Therapie ist ein ambulantes Behandlungsverfahren, bei dem eine Infusions-Lösung zugeführt wird, die den Wirkstoff EDTA(Ethylen-Diamin-Tetra-Acetat) enthält.

Chiropraktik

Mobilisationsbehandlung der Wirbelsäule mit entsprechenden Grifftechniken.

Chromosontherapie

Die Chromosontherapie, die mit Hilfe eines Gerätes, dem Chromoson Perpetuum Robur® (kurz: Chromoson) durchgeführt wird, ist eine universelle Therapiemethode für Menschen in jedem Lebensalter. „Chromoson“ kommt von griech. chroma = Farbe und franz. son = Klang. In der Lehre der Chromosontherapie wird der Mensch ganzheitlich gesehen, bestehend aus 7 Körpersystemen – Ausscheidung, Nerven, Hormonsystem, Kreislauf, Atmung, Verdauung und Knochensystem - , und ihren Komponenten. Darunter werden z.B. die Emotionen, die Sinne und die geistig-mentalen Fähigkeiten verstanden. Ist der Mensch in seinem natürlichen Gleichgewicht, so fühlt er sich gesund und vital. Kommt er in Stress oder ist belastenden Situationen ausgesetzt, verliert er dieses Gleichgewicht. Dann kann es zu Energiemangel, Über- und Unterfunktionen kommen, die schwere Störungen, z.B. des Immunsystems, des Nervensystems, der Psyche etc., hervorrufen können. Der Chromoson wurde entwickelt, um die Energien wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Energiemangel, Über- und Unterfunktionen können ausgeglichen werden, das energetische Gleichgewicht – sowohl physisch wie psychisch - kann wieder hergestellt werden. Ergänzend zum Chromoson wurde ein Gerät für die energetische Diagnose, der Heliosmeter Vibratio Aeternus®, entwickelt. Mit Hilfe des Heliosmeters kann eine Analyse der energetischen Struktur eines Menschen erstellt werden. Auf diese Weise können Dispositionen und Veranlagungen, Ursachen und Hintergründe einer Erkrankung aufgefunden werden. Diese Analyse beinhaltet eine ganzheitliche Betrachtensweise, die nicht nur den Körper, sondern auch Geist und Seele mit einschließt, und kann die Basis bilden für die Behandlung.

Colon-Hydro-Therapie

Eine Methode des Darmbades. Leichte Durchspülungen des Dickdarms mit warmen Wasser. Modernste Gerätetechnik ermöglicht eine schmerz- und geruchslose Anwendung.

Cranio-Sakrale-Therapie

Dr. William Garner Sutherland entwickelte die Craniosacral Therapie als Teil der Osteopathie. Er untersuchte den menschlichen Schädel nach Bewegung und entdeckte Möglichkeiten, den rhythmischen Fluss des Gehirnwassers tastbar zu machen. Dieser Rhythums überträgt sich nach Sutherland auf die einzelnen Knochen- vom Schädel bis zum Kreuzbein. Das Craniosacrale System umfasst Schädelknochen, Hirn-und Rückenmarkshäute, Kreuzbein, Hirn- und Rückenmarkflüssigkeit, Gehirn. Diese Strukturen haben nach der craniosacralen Lehre eine enge Verbindung zu Nervensystem, Hormonsystem, Muskelskelett-,Gefäß und Organsystem. Mit der Therapie lassen sich Beschwerden in diesen Bereichen häufig positiv beeinflussen, sodaß eine Stärkung der Vitalfunktionen und ein Ausgleich bei Spannungszuständen möglich ist.

Darmsanierung

Wiederherstellung der natürlichen Bakterienflora im Darm durch gezielte Medikamenteneinnahme und Ernährungsvorgaben.

Dorn-Breuß-Therapie

Schonende Therapie der Wirbelsäule mit speziellen Techniken.

Dunkelfeld-Diagnostik

Entdecker Dr Günther Enderlein. Eine spezielle Form der Mikroskopie im Blutdunkelfeld. Möglichkeit der Interpretation von Blutveränderungen im Vorfeld von Erkrankungen.

EAV - Elektorakupunktur nach Voll

Bei der Elektroakupunktur nach Voll werden an verschiedenen Akupunkturpunkten der Hände und der Füße der elektrische Hautwiderstand gemessen . Die EAV arbeitet unter Einbeziehung der tradionellen chinesichen Akupunktur sowie der Homöopathie.

EFT Emotional Freedom Technique

EFT ist eine Methode der energetischen Psychologie, die das Meridiansystem der Traditionellen Chinesichen Medizin nutzt, um psychischen Stress und negative Emotionen aufzulösen. Blockaden können verschwinden, indem bestimmte Meridianpunkte sanft durch Reiben oder Klopfen stimuliert werden und zugleich ebenso sanft ein Thema bearbeitet wird, das den Patienten emotional berührt oder oft beschäftigt.

Ernährungsberatung

Krankheiten die durch falsche Ernährung bedingt oder begünstigt werden können entweder vorbeugend oder lindernd durch eine richtige Ernährungstherapie behandelt werden. Häufig ist eine richtige Ernährungstherapie die Grundlage dafür, dass andere Naturheilverfahren erfolgreich wirken.

Familienaufstellung

Der Familienaufstellung nach Hellinger liegt die Idee zugrunde, dass alle Mitglieder einer Familie durch emotionale,geistige und energetische Bande verknüpft und in einer bestimmten Ordnung miteinander verbunden sind. Diese Ordnung kann gestört werden, indem z.B. ein Mitglied der Familie ausgeschlossen und nicht geachtet wird. Dieses Geschehen kann Auswirkungen auf das ganze Familiensystem haben. In der Aufstellung geht es darum , diesen Konflikt zu sehen, zu lösen und damit die natürliche Ordnung in der Familie wiederherzustellen.

Fastenkuren

Entgiftungsmaßnahmen durch eingeschränkte Nahrungsaufnahme nach speziellen Methoden. z.B Fasten nach F.X.Mayr, Saftfasten, Basenfasten u.v.m.

Fasziale Osteopathie

Was ist die Fasziale Osteopathie? Faszien sind eine spezialisierte Form von Bindegewebe und durchziehen den ganzen Körper wie ein Netz. Oberflächlich liegen sie unmittelbar unter der Haut und haben Verbindung zum Unterhautfettgewebe, zu den Nerven, Arterien, Venen und den Lymphgefäßen. Die tiefer liegenden Faszien umhüllen Muskeln, Nerven, Blut- und Lymphgefäße, Knochen und die Organe. Selbst jede einzelne Zelle ist von Faszien umhüllt. Die Hauptaufgaben der Faszien bestehen in der Stabilisierung unseres Körpers, der Kraftübertragung und der Schutzfunktion vor Gewalteinwirkung und unerwünschter Erreger. Ohne Faszien könnte unser Körper nicht stabilisiert oder bewegt werden. Eine neue und effektive Methode zur Schmerzbehandlung am Bewegungsapparat ist das Fasziendistorsionsmodell (FDM). Die Beschwerden des Patienten werden aufgrund der: - klinischen Erscheinung - der Körpersprache und - der Anamnese beschrieben. Der Patient zeigt wo und wie seine Beschwerden sind und die Behandlung kann sofort beginnen. Viele Erkrankungen des Bewegungsapparates, die bislang schlecht zu behandeln waren, können durch FDM in der Heilung deutlich beschleunigt werden. Geschichte der Faszialen Osteopathie Stephen Typaldos, der Begründer der FDM arbeitete als Arzt / Osteopath in einer Notfallambulanz. Er erkannte, dass seine Patienten ihre Beschwerden immer wieder durch spezifische Beschreibungen und Gesten präsentierten. Daraufhin entwickelte er ein einzigartiges Diagnosekonzept, in dem die Beschreibungen der Beschwerden und die Körpersprache der Patienten der Hauptbestandteil sind. Hieraus hat sich in den letzten Jahren eine Therapieform entwickelt, die aktuell sehr erfolgreich im Spitzensport eingesetzt wird. Wie wirkt die FDM? Faszien durchziehen den ganzen Körper (siehe auch: „was ist die fasziale Osteopathie“). Eine fasziale Dysfunktion (Fehlfunktion, Störung, Verklebung, Verdrehung etc.) führt zwangsläufig zu Störungen im Bewegungsapparat und im Bewegungsablauf. Durch die FDM Therapie wird die Dysfunktion in den Faszien behoben und damit die Beweglichkeit im Bewegungsapparat wieder hergestellt. Wie sieht die Arbeit mit FDM aus? Die Therapie erfolgt in erster Linie mittels spezifischer manueller Handgriffe. Der Patient liegt hierbei in der Regel auf einer Behandlungsliege. Auf die geschädigte Faszie übt der Therapeut mit dem Daumen Druck aus oder die Faszie wird mit dem Daumen „ausgestrichen“.

Anwendungsgebiete:

• Schulterschmerzen (z. Bsp. Arthrose, Frozen shoulder)
• Ellenbogen- und Handgelenksschmerzen (z. Bsp. Tennis- / Golferellenbogen, Carpaltunnelsyndrom)
• Rückenschmerzen (z. Bsp. Bandscheibenvorfall, Hexenschuß, Ischialgie, Arthrose der Wirbelgelenke)
• Hüftschmerzen (z. Bsp. Arthrose, ISG-Blockade)
• Knieschmerzen (z. Bsp. Verdrehungen aller Art, Kreuzbandriss)
• Fußschmerzen (z. Bsp. Verstauchungen, Bänderrisse, Bänderdehnungen)
• Sportverletzungen aller Art Kontraindikationen:
• Arthritis (akute Gelenkentzündung)
• Durchblutungsstörungen
• Hautverletzungen
• Krampfadern
• Osteomyelitis (Knochenhautentzündung)
• Herzinfarkt
• Hämatome
• Aneurysmen (Erweiterungen / Aussackungen der Arterien)
• Arteriosklerose • Infektionen • Krebs (wegen evtl. vorhandener Knochenmetastasen)
• Knochenbrüche

Behandlungsdauer:
Behandlungsdauer pro Sitzung: 60 Minuten. Die Anzahl der Sitzungen ist vom Schweregrad abhängig und wird individuell mit dem Patienten abgestimmt. Eine Verbesserung ist in der Regel nach zwei bis drei Sitzungen zu spüren.

Fußreflexzonentherapie

Die Reflexzonentherapie am Fuß zählt zu den Ordnungs- und Regulationstherapien, bei denen die Selbstheilungskräfte des Menschen angeregt und unterstützt werden. Die Füße stellen, so wie die Ohren und Hände ein Mikrosystem dar, von dem der Mensch in seiner Gesamtheit behandelt werden kann.

Gesprächstherapie

Hier steht bei der Psychotherapie das Gespräch im Vordergrund. Die Gesprächstherapie wurde von dem 1902 geborenen Psychologen Carl Rogers etwa 1940 in den USA begründete. In den 70iger Jahren kam sie vorallem unter dem Einfluß von Reinhard Tausch nach Deutschland.

Gestalttherapie

Gestalttherapie wurde ab den 40er Jahren des 20-Jh in Abgrenzung zur Psychoanalyse entwickelt. Gestalttherapie kommt von „gestalten“ und meint das Formen eines sinnvollen Ganzen. Sie ist sowohl gesprächsorientiert als auch darstellend-kreativ und körperorientiert. Gestalttherapie kann für Kinder und Erwachsene, als Einzel-,Paar-, Familien- und Gruppentherapie eingesetzt werden. Es geht dabei um die Konzentration auf das „Hier“ und „Jetzt“, also die aktuellen Erfahrungen und Gefühle des Hilfesuchenden. Dabei wird analytisch auf im Zusammenhang stehende Kindheitserlebnisse eingegangen. Ziel der Gestalttherapie ist die Steigerung der Selbstverantwortlichkeit und Autonomie des Hilfesuchenden.

H.O.T nach Prof. Wehrli

Entwickelt von Prof.Dr.E.Wehrli.Behandlung des entnommenen Blutes mit Sauerstoff und Bestrahlung mit ultraviolettem Licht. Hierbei ensteht Singulett-Sauerstoff.

Homöopathische Eigenblutbehandlung

Die Wirkung der Eigenbluttherapie besteht u.a. in einer Immunstimulation, in der analgetischen Wirkung bei chronischen Schmerzzuständen, bei allergischen Erkrankungen und zur Rekonvaleszenz.

Homöopathie

Die Homöopathie wurde von dem Arzt Samuel Hahnemann vor mehr als 200 Jahren entwickelt. Von den Heilmethoden seiner Zeit enttäuscht, suchte er nach einer wirksamen und nebenwirkungsfreien Behandlungsmethode. Sein "Aha-Erlebnis" hatte er in einem Selbstversuch mit der Chinarinde. Er beobachtete nach Einnahme der Chinarinde, dass diese bei ihm genau diese Beschwerden erzeugte, gegen die sie bei einer Behandlung eingesetzt wurde. Hahnemann folgerte daraus, dass eine Arznei an einem Gesunden ähnliche Anzeichen erzeugt, die sie bei einem Kranken heilen kann ("Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt"). Er testete daraufhin zahlreiche Substanzen bei Gesunden und schrieb die bewirkten Beschwerden detailliert auf ("Vergiftungsbilder" = "Krankheitsbilder"). Den Kranken gab er dann die Substanzen, die bei einem Gesunden das ähnlichste Krankheitsbild bewirkten, allerdings in erheblich niedrigerer Dosierung. Seine Heilerfolge machten ihn in kurzer Zeit in der umliegenden Bevölkerung und darüber hinaus bekannt. Hahnemann entwickelte auch ein besonderes Verdünnungsverfahren, das er Potenzierung nannte, weil er die Erfahrung machte, dass hoch potenzierte Substanzen (sehr stark "verdünnte" Substanzen) häufig besser therapeutisch wirkten. Die klassische Form der Homöopathie, wie sie von vielen Heilpraktikern angewendet wird, erfordert eine lange und genaue Befragung des Patienten, um möglichst alle Symptome zu erfassen. Nur auf diese Weise ist es möglich aus der Fülle der homöopathischen Substanzen das ähnlichste Mittel herauszufinden. Die Wirkung der Homöopathie beruht auf der Anregung der Selbstheilungskräfte des Menschen.

Homöopathie mit Komplexmitteln

Verwendung von mehr als einem homöopathischen Einzelmittel in einem Präparat mit organbezogener Zielrichtung.

Homöosiniatrie

Die Homöosiniatrie bedeutet die Zusammenführung der Homöopathie und der Akupunktur. Die beiden Therapieformen wurden kombiniert und zu einer Therapie verbunden,da es sich als zweckmäßig erwies, die Akupunktur und die Verabreichung homöopathischer Präparate zusammen zu verabreichen.

Hormontherapie

Die natürliche Hormontherapie zielt darauf ab hormonelle Dysbalancen, das können Wechseljahrbeschwerden, Zyklusstörungen, Schilddrüsenbeschwerden oder auch Fruchtbarkeitsstörungen sein, ohne künstliche Hormone zu behandeln (wenn dies möglich ist). Hier werden statt dessen pflanzliche Urtinkturen, hömöopathische Aufbereitungen und bioidentische Hormone eingesetzt. Dadurch können zum Teil schwerstwiegende Nebenwirkungen der syntetischen Hormone vermieden und eine sanfte Hormonmodulerung erreicht werden.

Hypnose

Durch konzentrierte Entspannung entstehender Trancezustand. Bei der Heilhypnose wird zwischen der Selbst- und der Fremdhypnose unterschieden. Bei der von einem Therapeuten eingeleiteten Fremdhypnose ist der Behandler der, der durch das Geschehen leitet und jederzeit helfend oder korrigierend eingreifen kann. Bei der Selbsthypnose, die ein Patient beim Therapeuten leicht erlernen kann, führt er sich selbst in einen inneren Dialog. Gute Ergebnisse sind bei allen Angstzuständen, psychosomatischen Erkrankungen, Depressionen und Suchttherapien zu erzielen.

Irisdiagnose

Irisdiagnostik ist eine Diagnosestellung auf Grund der Zeichen und Strukturen der Iris (Regenbogenhaut des Auges), der Pigmentationen (Farbstoffeinlagerungen) und Farbverschiebungen, die an bestimmte Feldeinteilung der Iris gebunden ist.

Kinesiologie und Touch for Health (TFH)

Die Kinesiologie ist die Lehre von der Bewegung des Muskels. Die Leistung eines Muskels (oder auch Muskelgruppen), d.h.seine Reaktion, seine Stärke oder Schwäche, gibt Auskunft über Energieverläufe im Körper. Dies wiederum lässt Rückschlüsse auf Organleistungen, Belastungen oder Blockaden zu. Über den Muskeltest geht der Behandler in Kommunikation mit dem Körper des Patienten.

Kinesiotape

siehe Meditaping

Kirlianfotographie

Die Kirlianfotografie auch energtische Terminal.-Diagnose(E-T-D)genannt,ist ein fotografisches Verfahren bei dem Krankheitsursachen erkannt werden sollen und die Wirksamkeit der Therapie überprüft wird.

Lymphdrainage

Die Lymphdrainage ist eine Entstauungsthreapie.Durch Streichmassage wird der Abfluss von Gewebeflüssigkeit über das Lymph-und Venensystem gefördert.

M.E.T.

Meridian-Energie-Techniken MET nach Franke® benutzt bestimmte Meridianpunkte um Energieblockaden aufzulösen. Dabei werden mit den Fingerspitzen bestimmte Punkte am Körper geklopft.

Manuelle Therapie

Unter manueller Therapie (manuelle Verfahren) werden verschiedene Verfahren zusammengefasst, die Krankheiten und Funktionsstörungen am Halte- und Bewegungsapparat mithilfe der Hände (manus = Hand) behandeln.

Meditaping

Meditaping ist aus dem Kinesiotaping hervorgegangen. Durch ein speziell entwickeltes elastisches Tape und eine entsprechende Technik ist es möglich Schmerzen und Bewegungseinschränkungen zu therapieren. Es werden die körpereigenen Heilungsprozesse genutzt. Durch die spezifische Art des Tapes wird eine stimulierende Wirkung auf Muskeln, Gelenke,Lymphe und Nervensystem erzielt.

Mesotherapie

Eine Wirkstoffmischung aus Vitaminen ,homöopathischen und pflanzlichen Mitteln wird mit sehr feinen Nadeln in die obersten Hautschichten direkt am Ort der Erkrankung injeziert. Die Substanzen sind individuell abgestimmt und auf natürlicher Basis.

Myoreflextherapie

Die Myoreflextherapie ist eine Regulationsmethode, die dieses Ungleichgewicht durch manuelle Druckpunktbehandlung am Muskelansatz über reflektorische Nervenbahn- Gehirnmechanismen wieder ins Lot bringen kann.

Neuraltherapie

Therapiebegründer waren die Gebrüder Walter und Ferdinand Hunecke. Es handelt sich dabei um eine Regulations- und Umstimmungstherapie zur Behandlung funktioneller akuter und chronischer Störungen. Bei der Neuraltherapie werden Injektionen von Lokalanästhetika s.c. bzw. i.c.in Störfelder und Akupunkturpunkte aber auch in anderen lokalen Bereichen appliziert. In besonderen Fällen werden auch pflanzliche und bakterielle Reizstoffe als Quaddeln gesetzt.

NLP

NeuroLinguistisches Programmieren Neuro bezieht sich auf das Nervensystem und auf das Gehirn des Menschen. Linguistisch bezieht sich auf die Sprache, die unsere Denkstruktur wiederspiegelt.Programmieren bezieht sich auf innere Prozesse und darauf, wie Gehirn und Nervensystem Denken, Handeln und Erleben steuern. NLP soll helfen die Denkabläufe und Wahrnehmungen, wie Riechen, Hören, Sehen, Fühlen Schmecken zu regulieren und somit helfen Eindrücke besser aufzunehmen und zu verarbeiten.

NLS-Analyse u.Therapie

Nicht lineare Systemanalyse.Ganzkörperscan mit Beurteilung der Organ- und Zellsituation. Diese Gerät, werden zur Diagnose wie auch zur Therapie eingesetzt. Es wird davon ausgegangen, dass jedes Organ, jedes Gewebe, jede Zelle, jedes Chromosom und jedes Molekül seine spezifischen Schwingungen besitzt. Die Abweichung der Schwingungsstrukturen bei einem gesunden bzw. kranken Organismus werden gemessen und auch behandeln. Während der Untersuchung werden Kopfhörer aufgesetzt und der Patient kann auf dem Computerbildschirm die Testung verfolgen.

Nosodentherapie

Bei der Nosodentherapie handelt es sich um ein Verfahren der Isopathie.Nosoden sind nach den Regeln der Homöopathie potenzierte Krankheits- erreger oder -Absonderungen.Nosoden dienen dazu, die Krankheit, aus der sie stammen,zu behandeln. Die Nosodentherapie ist somit eine Mischung aus Homöopathie und Impfprinzip.

NPSO

NSPO steht für Neue Punktuelle Schmerz- und Organtherapie.Ihr Begründer ist der 1993 verstorbene Rudolf Siener. Sie ist ein eigenständiges zusammenhängendes Therapiesystem und versteht sich als energetische Reflexzonentherapie. Die Sienertherapie wird vorallem zur Schmerzbehandlung eingesetzt wird.

Oberon

siehe NLS-Analyse u. Therapie

Ohrakupunktur

Die Ohrakupunktur (Auriculo-Therapie) (lat.: auriculum = Ohr) ist eine eigenständige Therapiemethode, die nicht Teil der Traditionellen Chinesischen Medizin ist. Sie ist eine Reflexzonentherapie, das Ohr spiegelt den ganzen Menschen, sodaß körperliche Symtome mit Nadelung der entsprechenden Zonen am Ohr behandelt werden können. Wiederentdeckt wurde sie vom französischen Arzt Paul Nogier in den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts.

Osteopathie

Die Osteopathie ist ein Verfahren der manuellen Medizin.Vorrangig werden Bänder, Gelenke,Knochen und Muskeln behandelt. Aktivierung der Blut-,Lymphzirkulation,des Stoffwechsels und der Entgiftung. Verbesserung der Beweglichkeit und Minderung von Schmerzzuständen.

Oxyvenierungstherapie

Das Zuführen von medizinischem Sauerstoff von 99,97% wurde von Dr.H.S.Regelsberger in über 30-jähriger Forschungsarbeit entwickelt. Das Einbringen von Sauerstoff auf intravenösem Wege, langsam und exakt dosiert, mit speziell dafür entwickelten Geräten wird Oxyvenierung genannt.Sie ist bei vielen Erkrankungen unterstützend einsetzbar. Die Schulmedizin lehnt diese Verfahren ab, da aus Sicht der Schulmedizin keine ausreichende Wirkungsweisen vorliegen.

Ozontherapie

Ozon ist eine 3-atomige Sauerstoffverbindung. Für die Heilbehandlung wird apparativ Ozon mittels stiller elektrischer Entladungen aus reinem medizinischem Sauerstoff hergestellt. Ozon hat eine bakterizide, antimykotische und virusinaktivierende Wirkung. Ozon fördert die Durchblutung und aktiviert das körpereigene Immunsystem. Folgende Behandlungsarten haben sich in der Praxis bewährt.

1. Die große Eigenbluttherapie
2. Die kleine Eigenbluttherapie
3. Die Ozonbegasung
3. Die Darminsufflation
4. Die Zusatzbehandlung mit ozonisiertem Olivenöl oder ozonisiertem Wasser

Pflanzenheilkunde

Die Pflanzenheilkunde gehört mit den Ausleitungsverfahren wohl zu den ältesten heilkundlichen Methoden. Durch den Verzehr von Pflanzen und den intuitiven Kontakt zu diesen Mitgeschöpfen machten die Menschen besondere Erfahrungen, die das Wissen um die Heilwirkung bestimmter Pflanzen schrittweise erweiterten. Dieses Wissen wurde von Generation zu Generation weitergegeben. Die traditionelle Pflanzenheilkunde sah in der Pflanze eine Ganzheit. Sie benutzte stets die gesamte Pflanze (z.B. Blatt, Wurzel, Blüte) als Heilmittel. Sie wird von vielen Heilpraktikern und Heilpraktikerinnen noch in dieser Form ausgeübt. Die Heilkräfte der Pflanzen stehen uns in verschiedenen Formen, z.B. als Tee, Extrakt, Tinktur oder auch als Fertigarzneimittel zur Verfügung. Sie sind ein elementarer Bestandteil der Naturheilkunde und können grundsätzlich bei jeder Krankheit, zumindest ergänzend, eingesetzt werden. Die Pflanzenheilkunde kann sehr gut mit den Ausleitungsverfahren und vielen anderen heilpraktischen Methoden kombiniert werden.

Die konventionelle "wissenschaftliche" Pflanzenheilkunde sieht die Pflanze als Gemisch isolierter Wirkstoffe. Nur bestimmten isolierbaren Stoffen wird eine Wirkung zugeschrieben. Die Wirkung dieser Hauptwirkstoffe soll das Wirkprinzip der Pflanze sein. Manche Fertigarzneimittel enthalten dann nur noch diesen vermeintlichen Hauptwirkstoff, mit allen Konsequenzen einer solchen therapeutischen Strategie, wie z.B. Nebenwirkungen.

Pflanzenheilkundliche Ausleitungstherapie

Eine rein pflanzenheilkundliche Entgiftungstherapie ist z.B. mit einem Tee möglich, der aus nierenstärkenden Pflanzen, wie die Goldrute, und Pflanzen, die die "Gifte zur Niere treiben", wie die Brennessel und Birkenblätter, besteht.

Phytotherapie

Bezeichnung für Pflanzenheilkunde, wobei die verwendeten Arzneimittel ausschließlich durch Pflanzen,Pflanzenteile oder deren Inhaltsstoffe bestehen. Verwendet werden dabei Früchte, Blätter, Blüten, Samen, Stengel, Wurzeln, Knollen, Rinden und auch das Holz.

Pneumatische Pulsationstherapie nach Deny

Durch Ansaugen von Gewebsschichten mittels eines dosierten Unterdruckes wird das Gewebe, ähnlich wie beim Schröpfen, von innen nach außen gedehnt. Durch 200 Pulsationen/Min. wird die Zirkulation des Blut-und Lymphkreislaufs im behandelten Gewebe angeregt und die verschiedesten Stoff- wechselvorgänge beschleunigt.Anwendungen bei Durchblutungsstörungen, Beschwerden des Bewegungsapparates, Bronchitiden und Migräne u.v.m.

Podologie

Der Begriff Podologie wird aus dem Griechischen abgeleitet und bedeutet: * Podo = der Fuß * und logie = die Lehre Die Podologie befasst sich mit der nicht-ärztlichen Heilkunde am Fuß. Die Behandlung ist sowohl eine präventive, rehabilitative und auch therapeutische. Im Gegensatz zur kosmetischen Fußpflege, die ihren Schwerpunkt auf pflegerischen und dekorativen Maßnahmen am gesunden Fuß hat, beschäftigt sich die Podologie mit der medizinisch indizierten Fußbehandlung.

Prozessorientierte Homöopathie

Die Prozessorientierte Homöopathie ist eine Erweiterung der Klassischen Homöopathie. Sie wurde von Hans-Jürgen Achtzehn und Andreas Krüger (Samuel-Hahnemann-Schule, Berlin) entwickelt. Es gelten ebenfalls die drei Säulen: das Ähnlichkeitsgesetz, die Arzneimittelprüfung am Gesunden und die Potenzierung. Hinzu kommt die Begleitung des Patienten im Heilungsprozess. Da Symptome eine positive Absicht haben, geht es darum Entwicklungsschritte zu gehen, die notwendig sind, damit die Krankheit überflüssig wird. Das positive Arzneimittelbild des ausgewählten Arzneimittels lässt erahnen, welche Potenziale ein Mensch noch entwickeln könnte.

Psychokinesiologie (nach Dr. Dietrich Klinghardt)

Die Psychokinesiologie ist eine Verbindung von Körperarbeit, Bewegung, Farbreizen und Psychotherapie. Ungelöste seelische Konflikte, die im Unbewussten gespeichert sind, können nach Klinghardt so ins Bewusstsein gelangen, so dass sie gelöst werden können und keinen Stress und Schmerz mehr auslösen.

Psychotherpie

Zusammenfassende Bezeichnung für die Bemühungen psychische Störungen zu behandeln.

Qi Gong

Qi Gong bezeichnet Meditations- und Bewegungsübungen aus der traditionellen chinesischen Medizin.Qi Gong ist eine ganzheitliche Methode, die ihre Wirkung auf Körper, Geist und Seele ausübt soll. Der Begriff stammt aus den chinesischen Wörtern Qi (= Lebensenergie) und Gong (= Fähigkeit, Übung, Arbeit).

Reflextherapien

Mittels Reflextherapie können Schmerzzustände und Organschwächen über Fernpunkte und - zonen, ähnlich der Akupunktur, positiv beeinflusst werden. Dabei wird nicht am erkrankten Organ bzw. Schmerzzentrum selbst gearbeitet, sondern über dazugehörige Reflexpunkte und -zonen. Diese werden in verschiedenen, zum Teil sehr alten, Heilsystemen beschrieben. Zum Einsatz kommen Lichttherapie, Akupunktur/Akupressur und Neuraltherapie. Und es kann an den Reflexzonen im Gesicht, am Unterschenkel, am Fuß oder am Ohr gearbeitet werden.

Regressionstherapie

Die Regressionstherapie ist eine analytisch ausgerichtete Psychotherapie, die mit Hilfe einer speziellen Entspannungstechnik es dem Patienten ermöglicht, die ursächlichen Zusammenhänge zur bestehenden Krankheit wiederzuerleben (aufzudecken) und dadurch aufzulösen. (Ähnlich Hypnosetherapie, Hypnoanalyse)

RESET-Kiefergelenks-Balancierung nach Philip Rafferty

Der gesamte Körper wird durch das Kiefergelenk beeinflusst. ( Skelett, Muskeln, Meridiane, Nervensystem, Wasserhaushalt). Verspannungen können zu Irritationen in der sensiblen cranialen-spinalen Dynamik und zu unklaren elektrischen Impulsen zwischen Gehirn und Muskulatur führen. Solche Ungleichgewichte können sich gleichermaßen auf den gesamten Körper auswirken; unterschiedliche Auslöser wie Unfall, Schleudertrauma, Stress, Erschütterung durch Krafteinwirkung ( Schlag), Zahnbehandlung ( zu langes Sitzen mit geöffneten Mund, zu große Krafteinwirkung bei der Extraktion von Zähnen, Injektionen in den Kiefermuskel, Zahnbehandlung auch bei Kindern) können hierfür verantwortlich sein.

Vielseitige Symptome können zeigen: Unfähigkeit den Kiefer zu öffnen, Schmerzen ( vom Nacken bis zu den Hacken), Missempfindungen, Kiefergeräusche, Zähneknirschen, Verdauungsprobleme, Lernprobleme, verspannte Schultern, Tinnitus, Migräne, Schluckbeschwerden, Blasenprobleme, Bettnässen, Wachstumsschmerzen.

Eine einfache und sanfte Methode stellt die Kiefergelenks-Balancierung dar. Das Kiefergelenk wird in sein natürliches Gleichgewicht und in seine normale Funktion zurück geführt. Die gleichzeitige Entspannung der Kiefermuskulatur löst zudem alte oder unbewußte Emotionen und harmonisiert viele Körperstrukturen. 

Sauerstoff-Mehrschritt-Therapie

Der Dresdner Professor Manfred von Ardenne entwickelte 1977 die SMT. Als Grundlage seiner Behandlung muss die Messung des arteriellen und venösen Sauerstoffpartialdrucks, bzw. die sich daraus ergebene Differenz angesehen werden. Die SMT beinhaltet 3 aufeinander aufbauende Schritte: 1. Die Erhöhung der Sauerstoffverwertbarkeit durch die Gabe spezifischer Medikamente 2. Erhöhung des Sauerstoffpartialdrucks in den Lungenbläschen und Blutgefäßen durch Einatmen von medizinischem Sauerstoff über 30 – 60 Minuten 3. Erhöhung der Ganzkörperdurchblutung mittels Belastungstherapie unter Puls- und Blutdruckkontrolle in Abhängigkeit der zumutbaren Belastung und des Alters.

Schröpfbehandlung

Das Schröpfen ist über 5000 Jahre alt. Die Schröpfköpfe und die Techniken blieben im Prinzip seither unverändert. Eine gläserne Glocke wird an bestimmten Körperstellen auf die Haut aufgesetzt. Durch Unterdruck im Innern des Schröpfkopfes kommt es an der betreffenden Stelle zu einem Bluterguss. Der hierbei ausgelöste Reiz wird über Bahnen des peripheren und vegetativen Nervensystems sowie deren Schaltstellen weitergeleitet. Die zugehörigen Organe werden von diesen Reizen erreicht und gezielt angesprochen.

Shiatsu

Shiatsu ist eine in Japan entwickelte Massagetherapie.Auf bestimmte Körperzonen, aber auch Hautbereiche, Muskeln und Gelenke, wird mit Hilfe der Daumen und Handflächen Druck ausgeübt.Durch diese Behandlung wird ein Ausgleich und eine Harmonisierung innerhalb des Organismus angestrebt.

Spagyrik

Besondere Form der Arzneimittelzubereitung,wobei Pflanzen zerkleinert, mit Wasser und Hefe versetzt und vergoren werden.Das Material wird einer Wasserdampfdestillation unterworfen und das Destillat in Alkohol aufgefangen.Das Filtrat ist die fertige spagyrische Essenz, die einer homöopatischen Verdünnung entspricht.

Stoffwechselkur

Die Stoffwechselkur eine Kur (Diät), die den Körper mit zur Hilfenahme von Vitalstoffen (z.B. Traubenkernextrakt&Schwefelsäure sowie Omega 3 Fette) entgiften und entschlacken soll und eine Gewichtsreduktion möglich macht.

Strömungsmassage nach Dr.med Simeon Pressel

Die Strömungsmassage wurde von dem anthroposophischen Arzt Simeon Pressel (1905 – 1980) entwickelt. Es ist eine rhytmische Massagetechnik

TCM

TCM steht für Traditional Chinese Medicine. Sie beruht auf einer eigenen Krankheitstheorie und arbeitet mit Zungen- und Pulsdiagnostik. Die Behandlung erfolgt mit Kräutern, Ernährung, Massagen und Akupunktur. siehe Akupunktur

Thymuskur

Die Thymuskur ist eine Therapie zur Stärkung des Immunsystems. Sie kann über die Herbst- und Wintermonate durchgeführt werden,bei Bedarf ist sie ganz jährig möglich.

Traditionelle Harnschau

Die traditionelle Harnschau ist eine mehr als 100 Jahre alte Methode, mit der man durch den Urin Rückschlüsse auf die Funktionstüchtigkeit einiger innerer Organe ziehen kann. Mit unterschiedlichen Reagenzien kann man eine Be-oder Überlastung, aber auch eine Unterfunktion dieser Organe erkennen, bevor die normalen Laborparameter dies anzeigen. Der Morgen-und Nachturin wird mit 4 unterschiedlichen Reagenzien zusammengebracht. Im kaltem und gekochtem Zustand können dann die jeweiligen Phänomene beurteilt werden und geben Auskunft über die Tätigkeit von Niere, Darm, Leber, Galle und Pankreas.

Triggerpunktbehandlung

Die Triggerbehanldung ist eine spezille Form der Massage, die sich auf sogenannte Trigger (Schmerzpunkte)bezieht. Es sollen Schmerzen in der Muskulatur und Blockaden gelöste werden.

Tunia-Therapie

Tunia ist eine traditionelle chinesische Massage- technik. Auf der Grundlage des Meridiansystems der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) wird an den Punkten oder entlang der Meridiane mit speziellen Handgriffen behandelt.

Viszerale Osteopathie

Die viszerale Osteopathie ist ein Teil der Osteopathie und beschäftigt sich ausschließlich mit inneren Organen. Sie ist wie die Osteopathie ein überwiegend manuelles Diagnose- und Behandlungskonzept. Entwickelt wurde diese von dem amerikanischen Arzt Andrew Taylor Still (1828-1917). In seinen Ausführungen beschriebt Still Störungen und Einschränkungen der Bewegung von Faszien und Gelenken, die wiederum Symptome auch an anderen Organen auslösen können. In der täglichen Praxis gehen die verschiedenen Behandlungstechniken ineinander über, da sie individuell dem Behandlungsverlauf folgen.

Vital-Wellen-Therapie

Der Ultraschall stellt die Basis der Vital-Wellen-Therapie dar. Als Ultraschall werden Schallwellen bezeichnet, die über dem Hörbereich des menschlichen Ohres, somit über 20.000 Hz (Schwingungen pro Sekunde) liegen. Ultraschall wird u.a. als Verfahren der Schmerzbehandlung, wie auch als Hilfsmittel, um Wirkstoffe in und durch die Haut einzubringen, eingesetzt.

Wingwave-Coaching

Wingwave-Coaching ist ein Verfahren aus der Traumatherapie, es nutzt visuelle, auditive oder taktile Reize, um seeliche Verletzungen zu erkennen. Es ist eine Kombination von verschieden Therapiemethoden u.a. NLP und Kinesilogie

Work-Life-Balance-Coaching

Der Begriff der Work-Life-Balance beschreibt die Gewichtung und Verbindung von Berufs- und Privatleben und umfasst verschiedene Maßnahmen, die ein Gleichgewicht zwischen diesen Lebensbereichen herstellen bzw. fördern sollen. Bei einem Burnout oder allgemeiner Unzufriedenheit im Leben wird gemeinsam mit dem Klienten bei einem Work-Life-Balance-Coaching der Ist-Zustand ermittelt und es werden neue Wege zu einem ausgeglichen und zufriedenen Leben erarbeitet.

Herzlich willkommen auf der neuen Homepage des Fachverbandes Deutscher Heilpraktiker Rheinland-Pfalz!